Die FILTER-Methode
Im französischen Wassermarkt werden Budgets, Studien und technische Anforderungen häufig bereits zwischen Zweckverbänden, BEA und staatlichen Programmen vorbereitet, bevor Betreiber überhaupt Lösungen prüfen. Dadurch unterscheiden sich vor allem die Reihenfolge der Ansprechpartner, die Priorisierung bestimmter Themen und der Zeitpunkt strategischer Entscheidungen.
Die FILTER-Methode strukturiert deshalb den Zugang zu relevanten Projekten, Akteuren und Marktchancen in Frankreich.

Fokus
Gezielte Marktaktivitäten beginnen mit einer klaren Priorisierung relevanter Projekte, Marktsegmente und Ansprechpartner. Deshalb wird zuerst definiert, welche Akteure, Projekte und Marktsegmente tatsächlich zur Lösung und zur Marktstrategie passen.
So entstehen gezieltere Entscheidungen und eine effizientere Nutzung vorhandener Ressourcen.

Identifikation
Im nächsten Schritt werden relevante Akteure, laufende Projekte und konkrete Einstiegspunkte identifiziert. Dazu gehören insbesondere Zweckverbände, BEA, Betreiber und laufende Förderprogramme.
Dabei sind die tatsächliche Relevanz und Umsetzungswahrscheinlichkeit des Projekts entscheidend.

Logik
Hier werden bestehende Vertriebslogik, Marktansprache und Kommunikationsstruktur analysiert. Dabei wird geprüft, ob Argumentation, Ansprechpartner und Inhalte tatsächlich zur Entscheidungslogik des französischen Marktes passen.
So lässt sich die eigene Lösung für relevante Akteure klarer und strategisch sinnvoller positionieren.

Timing
Der Zeitpunkt der Marktansprache beeinflusst direkt, welche Informationen, Ansprechpartner und Projekte überhaupt zugänglich werden. Deshalb wird analysiert, in welcher Projektphase eine Kontaktaufnahme strategisch sinnvoll ist und welche Akteure zu welchem Zeitpunkt relevant werden.
So entstehen frühzeitigere Einbindungen in laufende Projekte und spätere Ausschreibungen.

Einordnung
Technische Argumente werden von Betreibern, BEA und Zweckverbänden unterschiedlich bewertet und priorisiert. Deshalb wird die Argumentation an die jeweiligen Ansprechpartner, ihre Erwartungen und ihre Rolle im Entscheidungsprozess angepasst.
So entsteht eine klarere Einordnung der Lösung im konkreten Projektkontext.

Beziehungen
Im französischen Wassermarkt entstehen Projekte meistens über bestehende Netzwerke, Empfehlungen und frühe Kontakte zwischen Akteuren. Deshalb wird analysiert, welche Beziehungen im jeweiligen Marktsegment strategisch relevant sind und wie bestehende Kontakte gezielt genutzt werden können.
So entstehen effiziente Einstiegspunkte und eine höhere Sichtbarkeit bei laufenden Projekten.